Pinterest: Marketing für Unternehmen mit Bildersuche

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Pinterest: Marketing für Unternehmen mit Bildersuche

In der digitalen Welt wird visueller Content immer wichtiger. Das ist nicht zwangsläufig eine Absage an geschriebene Inhalte, keineswegs, aber wenn Tagesabläufe sich verdichten, Informationen immer und überall verfügbar sind, dann sagt ein Bild nicht nur sprichwörtlich mehr als tausend Worte, sondern es vermittelt Informationen ganz einfach auch schneller. Dies mag erklären, warum die Social-Media-Plattform Pinterest im Jahr 2014 das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk der Welt war. Folgerichtig ist es da nur, dass auch Unternehmen Pinterest mittlerweile zu nutzen wissen. Aber wie funktioniert Pinterest für Unternehmen? In diesem ausführlichen Leitfaden klären wir auf, wie effektives Marketing mit Pinterest gelingt.

Was ist Pinterest?

Jeder kennt mittlerweile Facebook oder YouTube. Doch Pinterest ist zumindest vergleichsweise noch relativ neu und zwischen all den Shares, Likes und Tweets wird es allmählich recht schwierig, den Überblick zu behalten, welches soziale Netzwerk nun welche konkreten Funktionen, welchen konkreten Nutzen bringt.

Pinterest zählt sicherlich zu den Social-Media-Plattformen, die zwar schon längst eine Vielzahl von Nutzern vorweist, die trotzdem vielen Menschen noch relativ unbekannt ist. Dabei lässt sich Pinterest für Unternehmen und unternehmerische Zwecke im Marketing hervorragend nutzen. Doch dafür ist zumindest ein grundlegendes Verständnis der Plattform vonnöten.

Mit Pinterest können angemeldete Nutzer eigene Pinnwände, die sogenannten „Boards“ kreieren. Auf diesen digitalen Pinnwänden ist es möglich, Bilder und Videos, die man entweder auf der Pinterest-Plattform selbst bei anderen Mitgliedern oder auch beim Surfen im Internet gefunden hat, zu speichern und jederzeit wieder abzurufen. Auch deswegen hat sich für Pinterest die Begrifflichkeit „visuelles Bookmarking“ durchgesetzt.

Pinterest, ein Kofferwort aus den Wörtern „Pin“ und „Interest“, ist also erst einmal nichts anderes als ein persönliches Sammelalbum für digitale Medien, Bilder und Videos, die sich jederzeit von zu Hause oder auch bequem von unterwegs mit dem Smartphone oder einem beliebten anderem Device abrufen lassen.

Die wichtigsten Pinterest-Begriffe erklärt:

  • Pin: Ein Pin ist eine Art digitales Lesezeichen, mit dem sich Inhalte auf der persönlichen Pinnwand merken und jederzeit wieder abrufen lassen. Es ist möglich, jeden Pin mit einer persönlichen Beschreibung zu versehen. Zudem besitzt jeder Pin, also jeder mediale Inhalt, eine Verlinkung zur Quelle, demnach zu einer Webseite.

  • Pinnwand / Board: Auf der Pinnwand lassen sich alle Pins anordnen. Damit dies leichter fällt, haben Nutzer die Möglichkeit, jede Pinnwand mit einem aussagekräftigen Titel zu beschreiben. In den Einstellungen findet man diverse Optionen zu seinen Pinnwänden. Wird eine neue Pinnwand erstellt, ist diese grundsätzlich für alle Pinterest-Nutzer einsehbar, kann aber nur von einem selbst bearbeitet werden. Es besteht jedoch auch die Option, eine geheime Pinnwand zu erstellen, die wiederum nicht öffentlich einsehbar und natürlich somit nur vom Pinnwand-Besitzer bearbietet werden darf. Und dann gibt es noch die öffentliche Pinnwand. Diese ist für jeden Pinterest-Nutzer findbar und lässt sich auch von anderen Nutzern bearbeiten, die so die Möglichkeit besitzen, die Pinnwand durch ihre eigenen Pins zu ergänzen.
  • Repin / gemerkter Pin: Sobald man einen neuen Inhalt auf Pinterest hinzufügt, diesen also „anpinnt“, wird auf Pinterest von einem ursprünglichen Pin gesprochen. Man hat jedoch auch die Möglichkeit, Pins von anderen Usern auf einer der eigenen Pinnwände anzuheften. Pinterest spricht auf der deutschsprachigen Plattform von gemerkten Pins, in der Community ist jedoch der Begriff Repin umgänglicher. Wie oft ein eigener Beitrag gemerkt wurde, lässt sich übrigens auf der Analytics-Seite von Pinterest einsehen, die von den Betreibern für Unternehmen eingerichtet wurde.

  • Pin-it-Button: Mit dem Pin-it-Button gibt Pinterest seinen Nutzern eine Browsererweiterung an die Hand. Wird der Pinterest-Button installiert, hat man die Möglichkeit, beim Surfen im Internet gefundene Medien-Inhalte direkt per Maus- bzw. Button-Klick auf seine gewünschte Pinnwand zu heften.
  • Feed: Selbstverständlich besitzt Pinterest auch einen Feed, der immer nach dem Login bzw. auf der Startseite angezeigt wird. Hier werden zum einen neue Pins von Nutzern und Boards aufgeführt, denen man folgt, zum anderen gibt es aber auch Inhalte zu sehen, die von fremden Nutzern stammen. Diese Vorschläge für neue Repins orientieren sich an den bereits gemerkten Pins auf den eigenen Pinnwänden.

Zahlen und Fakten zu Pinterest: Welchen Vorteil bringt Pinterest Unternehmen?

Für Unternehmen ist das reine Sammeln und „Anpinnen“ von Videos und Bildern natürlich weniger von Bedeutung. Interessant wird dieses System aber, wenn man weiß, dass alle gesammelten Medien-Dateien auch einen Link zur jeweiligen Quelle, also zu einer Webseite, aufweisen. Für Unternehmen bedeutet dies:

  • Traffic: Mit Pinterest lässt sich optimal durch interessante Bilder und Videos Traffic auf die eigene Webseite leiten.
  • Sichtbarkeit: Da gepinnte Videos und Bilder auch in der Bildersuche von Google erscheinen, steigt mit jedem gepinntem Video und Bild die Sichtbarkeit der eigenen Webseite.
  • Produktvorstellung: Auf Pinterest können hervorragend neue Produkte einer breiten Zielgruppe vorgestellt werden.
  • Markenbekanntheit: Zur Steigerung der Brand Awareness, also der Markenbekanntheit, können oft gepinnte und geteilte Inhalte auf Pinterest ebenso dienen, weil Pinterest die Pins von Unternehmensseiten mit einem Logo auszeichnet.

Noch weitaus interessanter wird es, betrachtet man aktuelle Nutzerzahlen des sozialen Bilder-Netzwerks. Im Schnitt kann Pinterest stolze 150 Millionen Nutzer weltweit vorweisen – und das in jedem Monat. 75 Mrd. Medien-Dateien sind mittlerweile auf Pinterest hinterlegt. Da scheint es fast verantwortungslos, sich als Unternehmen nicht auch auf Pinterest zu positionieren.

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Quelle: twt.de

Darüber hinaus kommen noch ganz andere Zahlen hinzu, die für Unternehmen interessant sein dürften, möchten Sie ihr Social-Media-Marketing auf Pinterest ausrichten. Dies betrifft beispielsweise die aktuelle Entwicklung weg von einer rein US-amerikanischen Ausrichtung hin zu einer mehr internationalen, diversifizierten Zielgruppe. Denn kam der größte Traffic auf Pinterest lange Zeit vornehmlich aus den USA, sind es mittlerweile nur noch zwischen 50 und 80 Prozent. Schätzungen zufolge sollen immerhin 2-3 Millionen deutsche Nutzer bei Pinterest existieren. Offizielle Zahlen gibt es allerdings noch nicht. Und auch die Traffic-Quelle ist interessant. Denn über 80 Prozent der Besucher auf Pinterest sind mit einem mobilen Device online. Auch hier gilt also der Grundsatz: mobile first.

Instagram oder Pinterest? Wo liegen die Unterschiede?

Wer nun aufmerksam war und einen ersten Einblick darin gewonnen hat, was Pinterest ist und welchen Zwecken es dient, wird sich womöglich die Frage stellen: Wo liegen die Unterschiede zwischen Pinterest und Instagram? Wer sich darüber etwas näher informieren möchte, dem empfehle ich, diesen Blog-Post zu lesen. Die wichtigsten Unterschiede zwischen Instagram und Pinterest habe ich kurz zusammengefasst:

Auf Pinterest finden und gefunden werden

Hat man als Unternehmern nun die Pinterest-Basics verstanden, kann man versuchen, sein Marketing auf die soziale Plattform auszurichten. Dafür stellt sich aber erst die Frage, wie andere User überhaupt auf die eigenen Inhalte aufmerksam werden. Denn was für Facebook und Co. gilt, das besitzt auch Gültigkeit für Pinterest: Es wird nur selten der Fall sein, dass Pinterest-Nutzer aktiv nach der Unternehmensseite einer Marke auf Pinterest suchen, so wie sie es auch bei Facebook nicht tun.

Der Knotenpunkt, von dem aus im Grunde der gesamte Traffic auf Pinterest auf einzelne Boards und somit Seiten anderer Nutzer oder eben Unternehmen verteilt werden, ist der persönliche Feed, der, wie bereits erklärt wurde, jedem Nutzer nach dem Login angezeigt wird. Hier werden, basierend auf den von jedem Nutzer angegebenen Interessen, permanent neue Inhalte vorgeschlagen. Wer also hier aus der Masse heraussticht und visuell zu überzeugen weiß, besitzt gute Chancen, dass Pinterest-Nutzer auf dem eigenen Profil vorbeischauen.

Um aber überhaupt im Feed angezeigt zu werden, ist es natürlich wichtig, dass man auch eigene Bilder auf Pinterest hochlädt. Doch damit natürlich noch nicht genug, denn auch der Feed von Pinterest beruht auf einem Algorithmus. Und damit dieser Algorithmus die eigenen Pins auch in den News-Feed zu bestimmten Themen bzw. Interessen anzeigt, ist es natürlich wichtig, die eigenen Media-Dateien mit aussagekräftigen Bildbeschreibungen bzw. Meta-Angaben auszustatten.

Pinterest auf eigener Webseite einbauen

Das Hochladen eigener Bilder und Co. auf eine eigene Pinnwand von Pinterest ist das eine. Doch wer es dabei belässt, verschenkt ungenutztes Potential. Andere Pinterest-Nutzer ebenfalls dazu zu bewegen, die eigenen Inhalte zu teilen, ist somit das andere. Denn im Feed von Pinterest Aufmerksamkeit zu erregen, ist gar nicht so einfach, denn die Konkurrenz ist groß. Zudem ist die Posting-Frequenz mittlerweile so hoch auf Pinterest, dass neue Pins relativ zügig wieder aus dem Feed verschwinden und durch neuere Pins ersetzt werden. Gerade deswegen ist es wichtig, auch anderen Menschen die Möglichkeit zu geben, selbst Bilder vom eigenen Unternehmen hochzuladen, die es beispielsweise auf der eigenen Webseite zu finden gibt. Dadurch kann ein Multiplikator-Effekt erzielt werden, denn eines ist klar: Je öfter ein Bild auf Pinterest angepinnt wird, desto häufiger erscheint dieser im Feed und desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass auch andere auf den Pin aufmerksam werden.

Wie eingangs bereits erklärt gibt Pinterest zu diesem Zweck jedem Webmaster, aber auch Nutzer ein nützliches Tool an die Hand. Während User mit dem Pin-it-Button eine funktionelle Browsererweiterung nutzen können, haben Webmaster über das Widget-Builder-Tool von Pinterest die Möglichkeit, eigene Buttons zu kreieren und diese dann auf der eigenen Webseite einzubauen. So kann man seinen Webseiten-Besuchern die Möglichkeit geben, die gefundenen Bilder selbst auf Pinterest hochzuladen – klar, dass sich hierdurch die Vermarktung der eigenen Inhalte auf Pinterest nahezu verselbstständigt.

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Pinterest Brand Guidelines beachten

Und gerade weil dieses Prinzip, Nutzer auf der eigenen Webseite mithilfe von Pinterest-Buttons die Möglichkeit zur Verfügung zu stellen, gefundene Bilder mit nur einem Mausklick der eigenen Pinnwand hinzuzufügen, so einfach ist, funktioniert Pinterest für Unternehmen und ihr Marketing so wunderbar. Damit aber trotzdem eine klare Grenze gezogen wird, welche Inhalte nun von einem dritten Unternehmen und welche Inhalte direkt von Pinterest stammen, hat das Bildernetzwerk in seinen Pinterest Brand Guidelines konkret definiert, was in Verbindung mit der Nutzung von Pinterest-Logos und -Buttons erlaubt ist und was nicht.

Dazu zählt beispielsweise, dass es nicht gestattet ist, den Eindruck zu erwecken, dass Pinterest womöglich als Sponsor eines Gewinnspiels oder Ähnlichem agiert, wenn dies nicht der Fall ist. Wer sich nicht an die von Pinterest aufgestellten Regeln hält, riskiert, abgemahnt zu werden und gegebenenfalls eine Sperrung des eigenen Pinterest-Profils, womit effektivem Pinterest-Marketing dann endgültig Ade gesagt werden kann.

So weit muss es aber nicht kommen. Die Regeln sind relativ simpel gehalten und Pinterest erlaubt beispielsweise gar die Verwendung des Pinterest-Logos für Werbezwecke, wenn auch nur unter bestimmten Voraussetzungen. Hierfür stellt Pinterest sogar das Pinterest-Badge zum freien Download zur Verfügung.

Die beste Pinterest-Marketing-Strategie: Tipps für mehr Repins

Am Ende bleibt für Unternehmen, die Pinterest als Marketingplattform nutzen wollen, aber die Frage, welche Inhalte der eigenen Webseite von Besuchern angepinnt und am besten auch noch von weiteren Nutzern auf Pinterest selbst repinnt werden. Denn wer sich die bereits angesprochene Zahl von 75 Mrd. Medien-Dateien auf Pinterest nochmals ins Gedächtnis ruft, mag schnell erkennen, dass nur exklusiver, einmaliger, ja einfach ein Inhalt mit Mehrwert es schaffen dürfte, die Aufmerksamkeit von anderen Pinterest-Nutzern zu erregen. Die wichtigsten formalen wie auch inhaltlichen Kriterien für mehr Repins auf Pinterest habe ich in der folgenden Aufzählung zusammengestellt.

  • Eine bereits angesprochene Maßnahme zielt auf den Beschreibungstext ab, den jeder Pin optional enthalten kann und der anderen Nutzern auch angezeigt wird. Ein aussagekräftiger Beschreibungstext mit der Integration von Keywords, die für die Suchfunktion auf Pinterest von entscheidender Bedeutung sind, können helfen, weitaus öfter in den Suchergebnissen auf Pinterest angezeigt zu werden als die Pins anderer Mitglieder. Wem es auch noch konkret um die Optimierung von Traffic zur eigenen Webseite geht, der fügt seiner Pin-Beschreibung noch eine Call-to-Action hinzu.
  • Wer schon einmal auf Pinterest etwas gepostet hat, der wird sich womöglich manchmal gewundert haben, warum seine Bilder teils etwas verzerrt aussahen. Dies hat ganz einfach damit zu tun, dass Pinterest die Ergebnisse einer Pinterest-Suche immer in sechs Spalten ausgibt, was es notwendig macht, die Breite mancher Bilder anzupassen. Dass somit teils eher unästhetische erste Eindrücke von manchen Bildern entstehen, ist nachvollziehbar. Pinterest selbst empfiehlt, dass alle Pins bzw. Bilder ein Format von 2:3 vorweisen sollten, um optimal dargestellt zu werden. Wer sich in Sachen Bild und Bildbearbeitung noch nicht so gut auskennt, der kann sich ganz einfach vorgefertigte Templates für Pinterest herunterladen, die es beispielsweise auf diesem Blog zu finden gibt, und muss mit einem Bildbearbeitungsprogramm nur noch die Detailarbeit vornehmen.
  • Übrigens sollte man bei allem Engagement nicht zu viel am Tag auf Pinterest posten, um nicht den Eindruck von Spam zu erwecken. Häufige Postings mag die Bilder-Plattform zwar erfreuen, manch ein Teilnehmer auf Pinterest wird sich womöglich aber schnell gestört fühlen, wenn sein gesamter Home-Feed ausschließlich aus 20 Pins vom selben Unternehmen bzw. desselben Boards besteht und sich daraufhin eventuell dafür entscheiden, einem Board nicht mehr zu folgen. Zwar kann hier schlecht mit konkreten Zahlenbeispielen gearbeitet werden, ich würde aber empfehlen, täglich zwischen 5 bis maximal 10 neue Pins hochzuladen.
    Dies gilt auch für Unternehmen, die neue Produkte auf Pinterest präsentieren möchten, wozu sich das die Social-Media-Plattform logischerweise besonders gut eignet. Statistisch betrachtet besteht ein Großteil neuer Pins aus Produktbildern. Damit hier aber nicht nur ein tristes und wenig aussagekräftiges Produktbild gepostet wird, ist es empfehlenswert – so übrigens auch die Empfehlung von Pinterest selbst – einen Pin aus mehreren Produktbildern zusammenzusetzen, die einen Artikel aus mehreren Blickwinkeln und vielleicht auch in unterschiedlichen Situationen zeigen.

  • Einen echten Mehrwert schafft Pinterest für Unternehmen letztlich natürlich nur, wenn Nutzer Pins auch mit einer Marke bzw. einem Unternehmen direkt in Verbindung bringen. Für das Branding bietet Pinterest Unternehmen die Möglichkeit, ihre Pins automatisch mit einem Logo auszuzeichnen. Hier sollte man aber beachten, dass Logos nur auf Pins, nicht jedoch auf Repins zu sehen sind.
    Bei der Integration des Logos, das auf jedem Pin individuell angeordnet werden kann, werden von Pinterest indes strenge Regeln definiert. So darf das Logo beispielsweise nicht den Großteil des Bildes einnehmen oder wichtige Bereiche verdecken. Darauf sollte man unbedingt achten, möchte man nicht, dass Pinterest den eigenen Pin sperrt.

Community Management: Kontakte zu anderen Pinterest-Nutzern knüpfen

Eigene, teilenswerte Inhalte auf der eigenen Webseite bereitstellen und seinen Besuchern die Möglichkeit geben, diese Bilder per Knopfdruck der eigenen Pinnwand hinzuzfügen sowie selbst auf Pinterest aktiv zu werden und darauf zu hoffen, dass die eigenen Pins im Feed vieler anderer Pinterest-Nutzer angezeigt werden sind die einen Möglichkeiten, wie Unternehmen auf Pinterest ihre Marketingziele erreichen können.

Eine dritte Möglichkeit besteht darin, sich mit anderen Pinterest-Nutzern zu vernetzen. Dabei geht es es vordergründig natürlich darum, sich mit denjenigen Pinterest-Nutzern der Community zu verbinden, die selbst eine hohe Anzahl an Followern vorweisen können. Wenn diese Menschen nämlich einen der eigenen Pins teilen, also repinnen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich der Traffic schlagartig erhöht.

Doch natürlich ist dies nicht ganz so einfach, zumal es auf Pinterest noch immer nicht die Möglichkeit gibt, Pinterest-Nutzer nach Nationalität zu sortieren. Somit müssen Unternehmer damit leben, dass sie auf Pinterest auch immer einen großen Teil an Followern vorweisen, der für die als Zielgruppe wahrscheinlich nicht von Bedeutung ist.

Um aber erst einmal soweit zu kommen, muss man sich seine eigene Community aufbauen. Und dies gelingt am besten, indem man andere Pinterest-Nutzer auf den eigenen Pins markiert. Dies ist ganz einfach mit dem @-Zeichen in der Beschreibung der Pins möglich. Und dann heißt es im Grunde warten, bangen und hoffen, dass der markierte Pinterest-Nutzer, dem eine Markierung übrigens immer angezeigt wird, auf einen aufmerksam wird, sich die eigene Seite anschaut und vielleicht tatsächlich zum Follower wird.

Da es bei Pinterest für den deutschen Markt leider noch immer nicht die Möglichkeit gibt, gesponserte, also bezahlte Pins zu schalten, bleibt dies vorerst die einzige Möglichkeit, seine Reichweite zu erhöhen. Promoted Pins gibt es derzeit fast ausschließlich für die englischsprachigen Märkte, für Großbritannien und die USA. Wer nicht zufällig seine Zielgruppe auf diesen Märkten besitzt, wird sich wohl oder übel gedulden müssen und hoffen, dass Pinterest seine Promoted Pins in den nächsten Monaten auch für den deutschen Markt öffnet.

Pinterest Analytics: statistische Daten für Unternehmen

Bevor man aber überhaupt all die genannten Funktionen nutzen kann, ist es natürlich erst einmal vonnöten, sich ein eigenes Profil auf Pinterest zu erstellen. Soll der Account für unternehmerische Zwecke genutzt werden, ist es ratsam, dafür nicht den privaten Account zu nehmen, sondern einen gänzlich neuen zu erstellen. Dafür bietet Pinterest eigene Unternehmensprofile an.

Bei der Registierung hat man die Möglichkeit, eine Branche anzugeben, seine URL zur Webseite sowie einen Text als Kurzprofil zu hinterlegen. Dies sollte tunlichst auch genutzt werden, da dieser Text zum einen in der Übersichtsseite ganz oben angezeigt wird, zum anderen aber auch bei der Pinterest-Suche Berücksichtigung findet.

Nach der Angabe der wesentlichen Daten kann es dann auch direkt losgehen. Das Unternehmensprofil unterscheidet sich nicht großartig von anderen privaten Accounts, bietet darüber hinaus aber zumindest etwas weitergehende Funktionen an, was das Abrufen statistischer Datensätze anbelangt. Über Pinterest Analytics besitzen Unternehmer die Möglichkeit, Informationen über Profilaufrufe, Pinaufrufe, gezielte Daten wie Nutzerreichweite und andere Webseitenaktivitäten abzurufen.

Besonders interessant ist hierbei natürlich, wie sich die Follower verhalten bzw. wie viele Profilbesucher am Ende über Pinterest auf die eigene Homepage gekommen sind. Pinterest bietet ebenfalls die Möglichkeit, seine eigene Webseite zu verifizieren. Ist der Nachweis erbracht, fließen auch individuelle Webseitendaten in den Statistikbereich mit ein. So kann man erkennen, welche Inhalte überhaupt und wie oft von Webseitenbesuchern auf Pinterest geteilt bzw. gepinnt wurden.

Zwar ist Pinterest Analytics sicherlich nicht mit Google Analytics zu vergleichen, zudem die Pinterest-Konten ganz anders als beispielsweise bei Facebook nicht auf echten Daten basieren. Die angezeigten Zahlen, gerade zum demographischen Hintergrund der Nutzer, sind also mit Vorsicht zu genießen. Um aber Daten zu erkennen, wie etwas darüber, welche Pins besonders oft repinnt wurden, eignet sich Pinterest Analytics allemal. Da sich die Datensätze auch einfach exportieren lassen, ist zumindest die Grundlage zur Auswertung der Marketingaktivitäten auf Pinterest gelegt.

Fazit: Pinterest für Unternehmen kann funktionieren

Bei all den vielen sozialen Netzwerken will es heute gut überlegt sein, auf welcher Plattform sich Unternehmen engagieren. Denn eines ist klar: Längst nicht jeder Mittelständler besitzt die Kapazitäten, ob nun finanziell oder personell, um sich auf allen Portalen zu engagieren. Doch das muss er auch nicht. Ob sich ein eigenes Unternehmensprofil auf Pinterest lohnt, muss individuell entschieden werden. Noch dürfte sich Pinterest in Deutschland aber vor allem für Unternehmen lohnen, die vornehmlich Produkte verkaufen oder digitale Inhalte anbieten.

Denn bei Pinterest muss mit exklusiven visuellen Konzepten überzeugt werden. Wer zum Beispiel seine Web-Design-Dienstleistungen vermarkten möchte, für den ist Pinterest sicherlich bestens geeignet. Auch zur Produktvermarktung kann das Bildernetzwerk optimal herhalten. Ob sich dies am Ende lohnt, muss, wie gesagt, von Fall zu Fall entschieden werden. Grundsätzlich hängt der Erfolg auf Pinterest für Unternehmen auch davon ab, wie viel Zeit und Aufwand man bereit ist, in Pinterest zu investieren – und welchen Return of Investment sich davon am Ende verspricht.

Pinterest dient zumindest primär dem Ziel, Traffic auf die eigene Webseite zu leiten. Wer seine Kunden nun aber gar nicht vordergründig über die eigene Webseite gewinnt, für den dürfte sich Pinterest voraussichtlich nicht lohnen. In solchen Fällen stellen andere soziale Netzwerke wie Instagram bessere Alternativen dar, da hier vor allen Dingen Branding und Image-Kampagnen besser umgesetzt werden können.

Falls Sie sich allerdings dafür entscheiden, Marketing auf Pinterest betreiben zu wollen und noch einen kompetenten Social-Media-Partner an Ihrer Seite wissen möchten, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir unterstützen Sie bei Ihrer nächsten Kampagne auf Pinterest.

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By |2018-07-11T13:31:58+00:00Oktober 30th, 2017|Blog|0 Comments

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